Ein paar dringende Verbesserungsvorschläge für Ihre LED Fernseher

Von: hallo [ät] dermark [punkt] us
An: www.samsung.de (E-Mailformular)
Gesendet: 07.01.2012 15:10 (ungefähr)

Sehr geehrte Leute bei Samsung,

seit knapp drei Monaten bin ich Besitzer eines UE40D8090, das ist einer Ihrer Premiumfernseher.
Premium heißt wohl, dass er ein bisschen teurer ist, als der Rest. Das ist bei Premiumkondomen ja auch so.

Am vergangenen Wochenende wurde die für Aufnahmen angeschlossene Festplatte nicht mehr erkannt. Das bislang jüngste in einer Reihe von ärgerlichen Ereignissen, das ich zum Anlass nehme, Ihnen diese Frust-Mail zu schreiben. Sie sollten meine gelegentlich humorvollen Einwürfe im Folgenden nicht so verstehen, dass mir die Sache nicht ernst wäre. Die sind in erster Linie dazu da, dass man beim Lesen mehr Spaß hat, wenn ich diesen Text im Internet veröffentliche.

Aber fangen wir vorne an... Eigentlich wollte ich keinen Samsung-Fernseher. Ich hatte so ein Bauchgefühl, dass das nichts für mich wäre und die Benutzeroberfläche fand ich von Anfang an nicht überzeugend. Auf mein Bauchgefühl kann ich mich normalerweise sehr gut verlassen. Aber nach langem Vergleichen mit anderen Herstellern (hauptsächlich Sony, Sharp und Philips) und weil mein alter Fernseher immer kein Bild mehr zeigte, wenn in der Vornacht das Fenster im Zimmer nebenan offen war, wurde es dann doch Ihr Modell der gehobenen Mittelklasse.

Die lange Liste der unterstützen Dateiformate für die Videowiedergabe gab den Ausschlag dazu, da ich häufig heruntergeladene Inhalte am Fernseher anschaue, die bei mir auf einer Netzwerkfestplatte liegen. Und nur damit es keine Missverständnisse gibt, es geht hier nicht um Pornos, sondern Fernsehserien!

In den ersten Tagen nach dem Kauf war ich auch recht zufrieden. Das könnte mit dem ordentlichen Rabatt zu tun haben, den ich verhandeln konnte, aber sicher auch mit der wirklich beeindruckenden Bildqualität bei den HD-Sendern. Die Klangqualität ist für meine Bedürfnisse ausreichend, auch wenn mein 8 Jahre alter Sharp mehr Bass-Bums hatte. Der war allerdings auch etliche Zentimeter fetter und mir ist klar, dass man ein superschlankes Gehäuse eben mit gewissen Einschränkungen beim Ton erkaufen muss.
Mein Kumpel Bernd ist übrigens der Meinung, dass man den Klang ruhig trotzdem kritisieren sollte und dass Sie zwei geeignete Zusatzboxen beilegen sollten, oder wenigstens darauf hinweisen, dass ab "mittelmäßigen Ansprüchen eine Erweiterung zwingend nötig wäre". Ich denke, ich höre einfach nicht so gut wie Bernd (das war schon in der Kindheit so), deswegen bin ich mit dem Klang zufrieden.

Doch je länger ich den Fernseher habe, desto mehr Probleme treten auf. Daher kommen wir nun zur unglaublich langen Liste an Punkten, die von leicht nervig bis völlig inakzeptabel reichen:

Wenn’s mal wieder länger dauert - Das Umschalten

Dass ein Fernseher heutzutage booten muss und nicht wie vor 20 Jahren einfach eingeschaltet wird und ein Bild anzeigt, das lasse ich mir noch eingehen. Aber warum in aller Welt vergehen bei jedem Umschalten etliche Sekunden, bei denen nur ein schwarzer Bildschirm angezeigt wird? Wenn ich dann noch warte, bis auch die EPG Info geladen ist, so dass ich sehe, was ich eigentlich sehe... wissen Sie, das geht alles von meiner Lebenszeit ab!
Bei gerade mal 16 Sendern in meiner Favoritenliste vergehen so zwei bis drei Minuten, bevor ich einmal durchgeschaltet hab, nur um mir einen Überblick zu verschaffen. Vor 20 Jahren hätte ich 16 Sender in knapp 10 Sekunden durchschalten können und gewusst, was läuft. Das ist damals nur daran gescheitert, dass wir nur drei Programme hatten. Aber selbst mit dem ersten Satellitenreceiver ging das in der Zeit. Sie verstehen also meine Verwirrung, dass trotz der Weiterentwicklung der Elektronik gemäß dem immer noch geltenden Moore’schen Gesetz derselbe Vorgang jetzt mehr als zehnmal so lange dauert!

Die Sache mit dem EPG

Das alles wäre ja halb so wild, wenn ich - anstatt alle Sender durchzuschalten - einen Blick in den EPG werfen könnte, was denn gerade läuft. Aber jedes Mal, wenn ich den Fernseher ausschalte, ist der EPG weg. Und neu geladen wird er für die relevanten Sender nur dann, wenn ich alle mal durchschalte. Sie bemerken schon, das ist ein ziemlicher Teufelskreis. Und da frage ich mich doch: Warum zum Teufel ist das so?!?
Immerhin scheint Ihnen das auch schon aufgefallen zu sein, weshalb Sie ja einen alternativen EPG anbieten, der automatischen Download usw. beherrscht. Nur leider ist der in die Benutzerführung in etwa so gut integriert, wie Barack Obama bei einer Versammlung des Germanischen Burschenvereins Sächsische Schweiz! Und deswegen ist er unbrauchbar.

Geheimes Fernsehen - Oder: Das verschlüsselte Signal

Das hier regt mich ganz besonders auf: Abhängig von Mondphasen oder Sonnenflecken oder was auch immer passiert es alle paar Tage oder auch alle paar Minuten, dass anstatt eines Fernsehbildes ein Hinweis angezeigt wird, dass das Signal verschlüsselt sei. Scheinbar ist Fernsehen neuerdings eine Sache von höchster Geheimhaltung, das alles verschlüsselt werden muss. Mir egal, aber wenn ich einen Haufen Geld für einen neuen Fernseher bezahle und nochmal monatlich Geld an Kabel Deutschland, dann erwarte ich, dass ich auch unterbrechungsfrei fernsehen kann... mal ganz zu schweigen davon, dass jede Aufnahme unbrauchbar wird, wenn das zwischendurch passiert.
Und kommen Sie bloß nicht auf die Idee, das auf Kabel Deutschland zu schieben. Mir ist nämlich furzegal, warum das nicht funktioniert. Auf Ihrem Fernseher steht, dass er einen CI+ Slot hat und dass man damit digitales Fernsehen empfangen kann. Nirgends steht, dass das nur manchmal funktioniert, oder dass es deswegen digitales Fernsehen heißt, weil das Bild eben komplett da oder komplett nicht da ist!

Mein Fernseher, der Geldautomat: Bitte PIN eingeben

Ich gehe davon aus, dass Sie sich umgehend mit Kabel Deutschland abstimmen, um die Ursache für dieses Problem zu identifizieren und zu eliminieren. Bei der Gelegenheit können Sie sich auch gleich noch um das lästige Thema PIN-Eingabe kümmern. Ich bin schon ziemlich groß und es gibt absolut keinen Grund, warum ich wieder und wieder und wieder eine Jungendschutz-PIN eingeben sollte, nur um z.B. Battlestar Galactica auf SyFy zu sehen. Weil das lustigerweise in Doppelfolge ausgestrahlt wird, darf ich auch zwischendurch nochmal die PIN eingeben. Das ist doch ein schlechter Scherz!
Der einzige Vorteil, den ich dem Umstand mit viel Phantasie abgewinnen kann, ist der, dass es so unmöglich ist, dass ich aus Versehen in einen Horrorfilm zappe, mich erschrecke und schlecht davon träume.
Vielleicht haben Sie es ja bemerkt... Das war Ironie!

Das 90 Prozent WLAN

Wie eingangs beschrieben, wollte ich meinen neuen Fernseher gerne dazu nutzen, Videoinhalte von einem NAS per DLNA zu streamen. (Ich gehe davon aus, dass Ihnen als Fachpersonal diese Begriffe vertraut sind. Falls nicht, leiten Sie diese Mail bitte an Fachpersonal weiter.)
Dafür spricht das eingebaute WLAN-Modul. - Gut.
Leider funktioniert das in der Praxis nicht. - Schlecht.
Grund dafür ist, dass das WLAN nur 90 Prozent leistet. Das ist kein Problem, wenn es um die Empfangsstärke geht. Und das ist auch kein Problem, wenn es um die Übertragungsgeschwindigkeit geht. Ein großes Problem ist das aber, wenn es um die Verfügbarkeit geht. Denn mein Fernseher hat keine durchgehende WLAN Verbindung, sondern eben nur gefühlte 90 Prozent.
Das heißt spätestens bei zwei Abbrüchen innerhalb von 40 Minuten könnte ich mir auch gleich normales Fernsehen mit Werbepausen ansehen. Da weiß ich wenigstens, dass die nach sieben Minuten vorbei sind - anders als beim WLAN, da weiß man nie genau wann und ob es wieder läuft.
Bevor Sie fragen: Andere Geräte im WLAN wie Smartphone (nicht von Samsung), Notebook (nicht von Samsung) und Xbox (ganz bestimmt nicht von Samsung) sind von solchen Verbindungsabbrüchen übrigens nicht betroffen. Das legt den Schluss nahe, dass der Fernseher das Problem ist.
Bevor Sie das fragen: Router und Fernseher stehen im selben Raum, gerade einmal 6 m voneinander entfernt und es gibt weder eine bleiverstärkte Wand noch sonst ein Hindernis, das die Verbindung beeinflussen kann.
Bevor Sie weiter fragen: Ich bin mir sicher, dass der Fernseher das Problem ist.

Es flackert und flimmert

Bevor Sie auf die Idee kommen, das zu fragen: Ja, ein Netzwerkkabel löst das Problem. Ich weiß das deshalb, weil ich eines gekauft habe, im Wohnzimmer verlegt habe und die Verbindungsabbrüche jetzt passé sind. Das soll aber nicht heißen, dass sie nicht dringend etwas für die WLAN-Stabilität unternehmen sollten.
Wenn Sie dann schon dabei sind, was zu unternehmen, sollten Sie sich dringend den Algorithmus anschauen, der Videodateien hochskaliert. Für einen Fernseher in der Preisklasse finde ich es ziemlich enttäuschend, wenn ein 624x352 Pixel aufgelöstes Video nach dem Hochrechnen aussieht wie die Zwischensequenz aus einem Computerspiel der frühen 90er Jahre. Der ganz frühen 90er Jahre!
Alles voller Treppeneffekte (ich glaube, das heißt so) und bei Schwenks und Kamerafahrten flimmert das Bild, dass man froh sein kann, wenn man noch nie von Epilepsie gehört hat. Dass es besser geht, beweist auch hier die Xbox, die dasselbe Material auf Full-HD-Auflösung hochrechnet, dass es eine Freude ist. Und deren Hersteller wirbt nicht mit was weiß ich für tollen Mechanismen zur Bildverbesserung. Da funktioniert es einfach.

Lieber destruktiv als proprietär - Das Dateisystem

Mittlerweile ärgere ich mich auch darüber, dass ich meinen Kabelreceiver an Kabel Deutschland zurückgeschickt habe, um mir stattdessen ein CI+ Modul mit Smartcard schicken zu lassen. Ich hatte mir halt gedacht, mit einer kleinen externen Platte am neuen Fernseher, funktioniert Timeshift und Aufnehmen genauso gut wie mit einem externen Festplattenreceiver, der noch zusätzlich rumsteht. Hatte ich mir halt gedacht.
Nicht nur, dass der Rekorder einen nicht flüchtigen EPG hatte (jaja, das war vor drei Jahren schon Stand der Technik!), auch das zeitversetzte Fernsehen funktionierte besser. Denn ohne vorher dem Gerät Bescheid sagen zu müssen, dass man demnächst mal timeshiften möchte, konnte man da einfach mal im laufenden Programm zurückspulen. Stellen Sie sich das mal vor! Einfach söö!
Das alles stört mich gar nicht so sehr. Auch dass ich mangels eines zweiten Kabeltuners nicht einen Kanal sehen und einen anderen aufnehmen kann... alles kein Problem. Dass die Festplatte in einem proprietären Format betrieben werden muss, wahrscheinlich um die Weitergabe von Aufnahmen zu verhindern... völlig egal!
Aber dass Sie beim dabei verwendeten Dateisystem so geschlampt haben, dass es wohl ein weit verbreitetes Phänomen ist, dass bei jeder zwanzigsten bis fünfzigsten Aufnahme die Platte erst mal demoliert wird, so dass sie der Fernseher gar nicht mehr erkennt, und sich der Fehler nur mit einem geeigneten Linux-System beheben lässt... Das ist eine Frechheit!
Im Internet finden sich Duzende solcher Berichte. Da können wir ja vom Glück reden, dass das Dateisystem doch nicht so proprietär ist, wie Sie es gerne hätten, und mit einigem Aufwand noch was zu retten ist.

Tagsüber stylish! - Die Fernbedienung

Dass der Fernseher gut aussieht, steht außer Frage. Das schicke Design setzt sich auch bei der Fernbedienung fort. Sehr hübsch ist die.
Nur leider völlig unbrauchbar. Da ich meine Tage meistens damit verbringe, etwas zu arbeiten, so dass ich mir hochwertige Unterhaltungselektronik kaufen kann, sehe ich hauptsächlich abends oder gar nachts fern. Das hat den Nebeneffekt, dass es ziemlich dunkel ist und ohne Licht ist die schöne Fernbedienung in etwa so hilfreich wie eine Bademütze im arktischen Winter.
Auf der glatten Oberfläche sind Tasten praktisch nicht voneinander zu unterscheiden, und die Belegung ist so dicht und unintuitiv, dass man bessere Chancen hat, eine willkürliche Nummer ins Telefon einzutippen und jemanden zu erwischen, den man kennt, als die Taste zum Stummschalten des Fernsehers zu finden, wenn man denn telefonieren will.
Nette Idee aber, das mit dem integrierten Touchpad. Nur: es braucht kein Mensch! Wofür auch? Um den Mauszeiger im Webbrowser zu bedienen... werden Sie sagen. Ich sage: Braucht doch kein Mensch!

Appsoluter Schwachsinn

Und schon wären wir beim Browser, einer von zahlreichen Apps!
Warum eigentlich müssen neuerdings auf alles, wo ein Prozessor drinsteckt Apps drauf? Denken Sie nicht, wenn jemand so viel Kohle für einen Fernseher ausgibt, hat derjenige auch ein Smartphone, Tablet oder Notebook, um von der Couch aus zu surfen, wenn es unbedingt sein muss?
Wozu nur braucht irgendwer einen Browser im Fernseher? Nur weil er einen großen Bildschirm hat und eine (sporadisch verfügbare) Internetanbindung, heißt das noch lange nicht, dass er zum Surfen geeignet ist! Ich erwarte von einer Waschmaschine auch nicht, dass sie Geschirr spült.
Und eine Youtube-App mag schön und gut sein, aber spätestens wenn man zum dritten Mal denselben, etwas längeren Suchbegriff über umständliches Buchstabensortieren eingegeben hat, hat man darauf keinen Bock mehr.

Usability! Schon mal gehört?

Damit wären wir bei meinem letzten Punkt. Intuitive Bedienbarkeit. Das wäre was!
Bei der Benutzeroberfläche ist Samsung das wirklich bemerkenswerte Kunststück gelungen, dass nichts wirklich da ist, wo man es vermuten würde. Klar, das bewegt sich alles recht smooth, wie man auf neudeutsch sagt, aber können Sie mir erklären, warum eine recht wichtige Option um geplante Aufnahmen um ein paar Minuten nach vorne oder hinten zu verlängern so tief in irgendwelchen Menüs versteckt ist, dass es leichter sein muss, den Hauptrechner der CIA zu hacken, als diese Einstellung zu finden?
Warum werden Verzeichnisinhalte von Datenträgern auf x Seiten nebeneinander gelistet und wenn man nur ein bisschen zu weit nach oben oder unten drückt, ist man gleich wo ganz wo anders und darf wieder von vorne anfangen?
Warum sieht der Smart-Hub aus, als hätte man einem Fünfjährigen gesagt: Wir haben fünf verschiedene Bereiche, wie sollen wir die denn auf einem Bildschirm anordnen?
Das alles festigt schon irgendwie den Eindruck, dass Sie zwar nette Hardware produzieren, aber Ihnen die Software eher unwichtig ist, und zwar sowohl vom Aspekt der Usability her, als auch was die Qualitätssicherung angeht.

Das wär’s bis jetzt. Das sind zehn große Kritikpunkte. Ich weiß das deswegen so genau, weil ursprünglich durchnummeriert waren. Daraus ließe sich auch prima eine RTL-Sendung mit Sonja Zietlow (Die ZEHN größten Schwierigkeiten mit Samsung Fernsehern!) machen.
Sie können sich vorstellen, dass es einige Zeit gedauert hat, dieses Schreiben zu verfassen. Ich bin kein Wutbürger und hätte wirklich Besseres zu tun. Daran erkennen Sie, wie genervt ich mittlerweile von meinem neuen Fernseher bin!

Die Ironie des Ganzen ist ja die: Die extrem unzuverlässige WLAN-Verbindung und die recht miese Bildqualität beim Abspielen von Videodateien haben dazu geführt, dass ich die jetzt wieder über den Umweg Xbox anschaue. Denn da habe ich weder das eine noch das andere Problem. Der ursprünglich einzige Grund für die Entscheidung pro Samsung hat sich also relativiert... da hätte ich mir auch einen Philips oder einen Sony kaufen können.

Das liegt vor allem daran, dass Samsung ganz offensichtlich sehr viel mehr Wert darauf legt, Geräte mit irgendwelchen Features vollzustopfen, anstatt darauf, wirklich ausgereifte Geräte anzubieten. Mag sein, dass eine möglichst lange Liste von Zusatzfunktionen hilft, mehr Fernseher zu verkaufen, aber die Kundenzufriedenheit bleibt spätestens dann auf der Strecke, wenn sich ein beachtlicher Teil davon als Müll erweist.
Zugegeben, ich weiß nicht, wie es mit der Zuverlässigkeit bei anderen Herstellern bestellt ist, weil man solche Erfahrungen eben immer erst nach einiger Zeit im Praxiseinsatz macht, aber die anderen sollten auch nicht ihr Maßstab sein, sondern das eigene Bedürfnis, hochwertige Unterhaltungselektronik zu fabrizieren, vor allem im nicht-unteren Preissegment.

Ich habe nie verstanden, warum man zum Beispiel einen Fernseher solange mit unnützem Schnick-Schnack vollstopft, bis die eigentliche Funktion (Fernsehen - Sie erinnern sich?) darunter leidet. Aber mittlerweile geht mir dieser Trend richtig auf den Seiher.

Im Namen all Ihrer Kunden fordere ich Sie daher auf, schnellstmöglich Abhilfe zu schaffen!
Viele der von mir genannten Punkte ließen sich bestimmt über ein Firmware-Update korrigieren. Ihre Programmierer werden zwar damit beschäftigt sein, bereits die Software für die nächste und übernächste Fernsehergeneration mit der heißen Nadel zu stricken, aber wenn Sie so weiter machen, will die vielleicht irgendwann niemand mehr kaufen.
Irgendwann wird sich nämlich rumsprechen, wie viele nervige kleine Fehler in Ihren Geräten stecken. Daher sollten Sie durchaus mal an diejenigen denken, die jetzt schon ein solches Gerät zuhause stehen haben und nicht nur an die, die vielleicht demnächst eines kaufen.

Aktuell denke ich nämlich nicht daran, mir jemals wieder ein Samsung-Gerät zu kaufen. Hätte ich doch nur auf mein ursprüngliches Bauchgefühl gehört.

Hochachtungsvoll
Markus Bauer

 

PS: Wenn Sie die Firmware verbessern, könnten Sie auch gleich eine Funktion zum Aufnehmen auf eine Netzwerkfestplatte einbauen. Das wäre eine wirklich nette Erweiterung, vor allem jetzt wo ich über das LAN-Kabel eine stabile Verbindung habe. Und dass Sie das mit dem proprietären Dateisystem selbst nicht ganz ernst nehmen, haben wir ja oben schon festgestellt!

PPS: Ich möchte nochmals darauf hinweisen, dass mich mein Kumpel Bernd darauf hingewiesen hat, dass ich Sie darauf hinweisen sollte, dass ich mir vorbehalte, diese E-Mail zu veröffentlichen. Auch Ihre Antwort würde ich gerne veröffentlichen.

 

Und hier die Antwort auf die Antwort von Samsung...